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By Benedict Kaufmann

Kaum ein tool der Hochschulreform hat bei näherem Hinsehen in der vergangenen Dekade einen so tief greifenden Einfluss auf die Gestaltung von Studiengängen genommen wie die Akkreditierungen von Studienprogrammen. Im Zentrum der Studie, die sich auf qualitative und quantitative Daten stützt, steht die Frage nach den Auswirkungen der Verfahren auf der Mikroebene innerhalb der betroffenen Hochschulen und im Wechselspiel zwischen den verschiedenen Statusgruppen.

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Institutional isomorphic change“) bezeichnen. Für diesen Isomorphismus gibt es nach Powell und DiMaggio, den wesentlichen Protagonisten dieses Modells, drei Mechanismen: „(1) coercive isomorphism that stems from political influence and the problem of legitimacy; (2) mimetic isomorphism resulting from standard responses to uncertainty; and (3) normative isomorphism, associated with professionalization“ (DiMaggio, Powell 1991, S. 67). Dabei ist diese Typologie – wie Powell und DiMaggio anmerken – eine rein analytische, da sich die einzelnen Typen empirisch nicht immer klar trennen und abgrenzen lassen.

Zentral ist, dass Organisationen die als legitimiert betrachteten Elemente ihrer institutionellen Umwelt aufnehmen, um sich somit überlebenswichtige Ressourcenzuflüsse sichern. (Becker-Ritterspach, Becker-Ritterspach 2006a, S. 105) Somit folgt das Handeln von Organisationen einer eigenen Logik, die sich nicht der Logik der wirtschaftlichen Effizienz im engeren Sinne zuordnen lässt, aber durchaus rational ist bzw. einer eigenen situationsbedingten Rationalität folgt. Organisationen folgen dabei „Rationalitätsfiktionen“ (Schimank 2006) bzw.

Zu einem Zielkonflikt kann die Situation deshalb führen, weil das häufig von der Hochschule formulierte Ziel, hochwertige wissenschaftliche Forschung zu betreiben, seitens des Experten eine Orientierung an der Profession verlangt, die über die Bewertung der wissenschaftlichen Leistung letztlich wacht. “ (von Lüde 2003, S. 283) Die Wertigkeiten der Profession, beispielsweise bezüglich der Anwendungsorientierung, müssen aber nicht deckungsgleich mit denen der Hochschule (bzw. der Hochschulleitung) sein.

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