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By Jan Hendrik Peters

Menschen unterscheiden sich darin, wie sie bedrohliche Situationen wahrnehmen und diese zu bewältigen versuchen. Das führt auch dazu, dass sich bestimmte Personen (Sensitizer) langfristig besonders intestine, andere Personen (Represser) langfristig besonders schlecht an angstauslösende Situationen beziehungsweise Informationen erinnern. In zwei empirischen Studienreihen untersucht Jan H. Peters zwei Prozesse: Die „sensitive Aufrechterhaltung“ und die „repressive Inhibierung“, die zur Ausbildung dieser Erinnerungsunterschiede beitragen. Als Ausgangspunkt dient ihm dabei eine funktionale Sichtweise des Gedächtnisses, die unter anderem davon ausgeht, dass Vergessen nicht nur eine „Fehlfunktion“ des Gedächtnisses darstellt, sondern für das menschliche Leben und Überleben durchaus sinnvoll ist.

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Nur sehr selten wird nach interindividuellen Unterschieden zwischen Enkodierung und Abruf, also während des Behaltensintervalls, gesucht. Dies mag darin begriindet sein, dass viele Forscher - zumindest implizit - eine Computermetapher für die menschliche Informationsverarbeitung verwenden. Danach wäre das menschliche Langzeitgedächtnis mit einer Festplatte, auf der Informationen dauerhaft und in unveränderlicher Form gespeichert werden, vergleichbar. Veränderungen in der Phase der Speicherung sollten somit nicht auftreten.

Zwar schreibt Pohl (2007): [... h. dass Informationen vollständig und unwiederbringlich aus dem Gedächtnis verschwinden (Loftus & Loftus, 1980; Schacter, 2001). Das Problem ist nur, dass man das nicht beweisen kann. rotz aller Bemühungen doch noch einen spezifischen, bisher nicht verwendeten Hinweisreiz geben, der die Erinnerung wieder hervorholt. 40) "Beweisen" kann man die Aussage, dass alle jemals abgespeicherten Gedächtnisinhalte nach wie vor verfügbar - wenngleich auch zum Großteil nicht zugänglich - sind, jedoch ebenfalls nicht.

J. R. Anderson, 1974, 1983; auch Mensink & Raajimakers, 1988): Wenn eine deutsche Vokabel aktiviert wird, breitet sich die Aktivation zu den fremdsprachigen Verknüpfungen aus. Da sich bei den Personen, welche die Listen A-B und A-D gelernt haben, nun die Aktivation auf mehrere Verknüpfungen verteilen muss, ist die Aktivation jeder einzelnen Verknüpfung geringer und damit deren erfolgreicher Abruf unwahrscheinlicher bzw. langsamer. 8 Zu sogenannten Verlernhypothesen als alternative Erklärungsansätze siehe Melton und Irwin (1940; vgl.

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